Der Krippenverein Dornbirn besuchte im Jahre 1982 ein Krippenmuseum in Italien und es entstand unter den Mitgliedern die Idee, auch in unserer Gegend ein solches Museum zu eröffnen. Nach Rücksprache mit dem damaligen Bürgermeister wurde uns versichert, dass auch die Stadt Dornbirn grundsätzlich für ein solches Museum ist und wir folglich mit ihrer Unterstützung rechnen könnten.

 

Nun begann für uns das Sammeln von Krippen und Krippenfiguren aus der ganzen Welt. Als wir im Jahre 1995 bereits 120 Stück unser Eigen nennen konnten, begann die Suche nach einer „Herberge“. Von den verschiedenen Räumlichkeiten, die wir besichtigten, fanden wir den „Glockenstadel“ im Gütle, direkt am Eingang der bekannten Rappenlochschlucht, als geeignetesten Standort für unser internationales Krippenmuseum.

 

Am 23. Mai 2002 begannen wir mit der Renovierung des 145 Jahre alten Stadels, der zu früheren Zeiten als Pferdestall verwendet worden ist. Nach elfmonatiger Bauzeit und 4500 freiwilligen Arbeitsstunden der Mitglieder des Dornbirner Krippenvereines konnten wir am 1. Mai 2003 die Tore des Krippenmuseums Dornbirn eröffnen.

 

Im Museum sind etwa 100 bis 120 Krippen und Krippenfigurengruppen aus der ganzen Welt zu besichtigen, wobei jährlich einige Ausstellungsstücke mit anderen ausgetauscht werden.

 

Die ganz Organisation, beginnend mit der Planung über die Kalkulation bis hin zum Ausbau haben die Vereinsmitglieder unter dem damaligen Obmann Armin Wohlgenannt in Eigenregie durchgeführt. Hierzu nochmals einen Dank an Armin Wohlgenannt, Ernst Deflorian, Alois Rinderer, Peter Forer, Alwin Sohm, Fred Brunold, Hubert Rauch, Jürgen Patscheider, Josef Wagner, Werner Kohler, Ludwig Honer, Karin Gabrielli, Martin Winsauer, Georg Tratinek, Albert Schneider, Georg Faißt, Franz Rhomberg, Karl Meusburger, Paul Schwender, Marc Gabrielli, Ilse Wohlgenannt, Emma Brunold, Germana Rinderer, Sigrid Sohm, Julia Gabrielli.

 

Besonderen Dank gilt auch der Stadt Dornbirn und dem Land Vorarlberg für die großzügige finanzielle Unterstützung, ohne diese das Projekt für den Krippenverein Dornbirn nicht realisierbar gewesen wäre.

 

Nicht zu vergessen sind auch diejenigen Mitglieder, die jährlich ehrenamtlich "Dienst" im Museum machen. Dadurch ist es uns möglich, das Krippenmuseum von Dienstag bis Sonntag vom 1. Mai bis 6. Jänner, durchgehend für unsere Besucher geöffnet zu haben. Vielen Dank an Armin Wohlgenannt, Walter Mäser, Alois Rinderer, Alwin Sohm, Peter Forer, Renate Moser, Arnold Sohm, Karin Gabrielli.