Übersicht - Chronik

2014 - 90-jähriges Vereinsjubiläum

2011 – Hintergrundbild für die Klosterkrippe im Franziskanerkloster in Dornbirn erstellt

2010 – Bau der Klosterkrippe für das Franziskanerkloster in Dornbirn
2009 – Neuwahlen - Vorstandswechsel

2004 – Renovierung der Kirchenkrippe Dornbirn-Markt

2003 – Eröffnung Krippenmuseum Dornbirn am 1.5.2003

2002 – Start der Umbauarbeiten fürs Krippenmuseum

2000 – Frauengruppe der Pfarrgemeinde Schoren erbaute 1,2 m hohe bekleidete Krippenfiguren

1995 – Suche nach Krippenmuseum erfolgreich

1992 – Kirchenkrippe für Partnergemeinde in Ungarn erbaut

1991 – Modell vom Dorfkern Ebnit erbaut

1990 – Umzug ins jetzige Krippenlokal Markstraße 51

1988 Beginnn der Krippensammlung für das Museum

1986 – Dorfkrippe Kehlegg mit Figuren erbaut

1984 – 60. Vereinsgeburtstag - Einweihung des neuen Vereinslokales – Schulgasse 44

1981 – erstmals Kurse für bekleidete Krippenfiguren abgehalten

1980 – große Krippenausstellung im Einkaufszentrum Dornbirn

1973 – Krippenbaukurs im Kinderdorf Remen

1956 – Landes-Krippen-Ausstellung wieder im Vereinshaussaal

1948 – erstmalig Spiegelkrippen ausgestellt

1946 – Wiederaufnahme des Krippenvereines Dornbirn

1940 – Auflösung des Krippenvereines Dornbirn auf politische Anweisung hin

1935 – Übersiedlung „Krippenfreund Vorarlberg“ nach Dornbirn und die Landes-Krippen-Ausstellung fand in Dornbirn statt

1931 – 20 Krippen gebaut und verschenkt an mittellose Familien in Dornbirn

1928 – 1. Krippenausstellung

1924 – Vereinsgründung – Krippenverein Dornbirn


 

 

1924

Der Krippenverein Dornbirn (KVD) wurde von den sieben Gründungsmitgliedern Herr H.H. Pfarrer Albrecht, H.H. Benf. Treitner, H.H. Kaplan Schuchter, H.H. Frühmesser Lampert, Otto Oberhauser, Alfons Denifl und Leonhard Schlachter gegründet. In diesem Jahr wurde auch der 1. Krippenbaukurs unter der Leitung von Pater Otto Mathies und Johann Seisl aus Innsbruck abgehalten. Otto Oberhauser übernahm für die ersten vier Jahre das Amt des Obmannes.

Nach oben

1928

Bei der 2. Versammlung wurde bei den Neuwahlen Josef Ulmer als Obmann gewählt. Zur Förderung der Krippenbewegung wurde auch beschlossen, die erste Krippenausstellung im Turnsaal des christlichen Arbeiterheimes vom 2.-9. Dezember 1928 abzuhalten. Es wurden 68 Krippen ausgestellt, von denen bereits 44 elektrisch beleuchtet waren.

Nach oben

1931

Es bauten drei Vereinsmitglieder 20 "Armenkrippen" und verschenkten diese an mittellose Familien in Dornbirn. Die Kosten für die Figuren wurden vom Verein übernommen.

Nach oben

1935

Durch die Wahl von Pater Dr. Athanas vom Kapuzinerkloster Dornbirn zum Obmann des Vereines "Krippenfreunde Vorarlberg" übersiedelte die Landesleitung 1935 von Feldkirch nach Dornbirn. Die Statuten der Ortsgruppe Dornbirn des Vereines "Krippenfreunde Dornbirn" wurden behördlich genehmigt. In diesem Jahr wurde auch die Landes-Krippen-Ausstellung im Vereinshaussaal in Dornbirn abgehalten. Es wurden 120 Krippen ausgestellt, wobei 70% vom KVD gebaut wurden.

Nach oben

1937-1940

Albert Winsauer, Obmann seit 1937, wurde im Jahre 1940 das Auflösungs-Edikt zugestellt, durch dessen Wirkung der Verein aus politischen Gründen als aufgelöst zu betrachten war.

Nach oben

1946-1948

Es trafen sich 1946 Vereinsmitglieder mit dem Katechet (Religionslehrer) Dekan Anton Nenning zur Neuorientierung des Vereines. Das Vereinsleben wurde wieder aufgenommen und 1948 konnte dann die 1. Krippenausstellung nach dem Krieg mit 12 Ausstellungsstücken veranstaltet werden. Erstmalig wurden auch 5 Spiegelkrippen ausgestellt.

Nach oben

1956

Der KVD veranstaltete die Landes-Krippen-Ausstellung wieder im Vereinshaussaal.

Nach oben

1973

Im Kinderdorf Rehmen wurde ein Krippenbaukurs unter der Leitung von Hans Höfler abgehalten. Es wurden 19 Krippen gebaut.

Nach oben

1980

Der KVD hat in Zusammenarbeit mit dem Einkaufszentrum Dornbirn während der Adventszeit die Innenstadt von Dornbirn in eine große Krippenausstellung verwandelt. Es wurden über 160 Krippen in 80 Geschäften ausgestellt.

Nach oben

1981

Erstmals wurden vom KVD auch Kurse für bekleidete Krippenfiguren unter der Leitung von Fr. Ilse Wohlgenannt angeboten.

Nach oben

1984

Pünktlich zum 60. Vereinsgeburtstag konnte das neue Vereinslokal in der Schulgasse 44 (ehemalige Sonderschule, jetzt Stadtbücherei) mit einer feierlichen Einweihung bezogen werden. In diesen Räumlichkeiten wurden nach einigen Jahren wieder Krippenbaukurse unter der Leitung von Franz Rhomberg und Armin Wohlgenannt mit 6 Kursteilnehmern abgehalten. Da im darauffolgenden Jahr weit mehr Kursteilnehmer Krippen bauen wollten, mussten Maschinen und Werkzeuge angeschafft werden, obwohl die Vereinskasse dies kaum ermöglichte. Durch das ständig steigende Interesse an den Krippenbaukursen wurden in den folgenden Jahren immer weitere Anschaffungen notwendig.

Nach oben

1986

Es wurde für die Dornbirner Parzelle Kehlegg von Armin Wohlgenannt und Peter Nenning eine Dorfkrippe gebaut. Die Figuren wurden von Ilse Wohlgenannt geschnitzt und bekleidet.

Nach oben

1988

Mit dem neuen Obmann Armin Wohlgenannt, begann der KVD mit dem Sammeln von Krippen für ein Krippenmuseum.

Mit dem steigenden Interesse an der "Krippenkultur" und der größeren Anzahl von Kursteilnehmern musste ein größeres Vereinslokal gefunden werden.

Nach oben

1990

Der KVD konnte in das neue "Krippenlokal" in der Marktstraße 51 (ehemalige Haushaltungsschule, jetzt Gemeindeverband) umziehen. Im neuen Krippenlokal, welches von der Stadt Dornbirn und den Vereinsmitgliedern ausgebaut und eingerichtet wurde, hatten wir endlich die Möglichkeit bis zu 20 Kursteilnehmer aufzunehmen. Vorerst wurden zwei bis drei Herbstkurse abgehalten. Gleichzeitig bekam Ilse Wohlgenannt die Möglichkeit, einen eigenen Werkraum für die Herstellung der bekleideten Krippenfiguren einzurichten. Dies war dringend notwendig, da sie vorher die Kurse zu Hause abhalten musste und dadurch nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern möglich war. In diesem Jahr wurden auch die Kirchenkrippen für die Pfarreien Rohrbach und Haselstauden angefertigt.

Nach oben

1991

Zur 125-Jahr-Feier der freiwilligen Feuerwehr baute der KVD 1991, in Erinnerung an den Großbrand im Ebnit (1927), ein Modell des ehemaligen Dorfkernes von Ebnit. Dieses Stück wurde in der Werkstatt von Ludwig Honer angefertigt und kann im Heimatmuseum im Ebnit auch heute noch besichtigt werden.

Nach oben

1992

Unter der Leitung von Hans Stern aus Osttirol hat ein Kastenkrippenkurs in Gipstechnik stattgefunden. Es haben Krippenbauer aus Vorarlberg und Tirol daran teilgenommen. Für die Partnergemeinde Kecskemet in Ungarn wurde vom KVD eine Kirchenkrippe im orientalischen Stil gebaut, die bekleideten Figuren dazu wurden von Ilse Wohlgenannt hergestellt.

Nach oben

1995

Nachdem der KVD bis 1995 bereits 120 Krippen für sein Krippenmuseum gesammelt hatte, begann man mit der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Nach vielen besichtigten Objekten hielt man den Glockenstadel im Gütle am Fuße der Rappenlochschlucht als den geeignetsten Standort für ein solches Museum. Zehn Monate war Armin Wohlgenannt mit der Planung, Kostenrechnung und Gesprächen mit der Stadt Dornbirn unter Bürgermeister Wolfgang Rümmele und der Landesregierung, vertreten durch Dr. Paul Rachbauer, beschäftigt.

Nach oben

2000

Die Frauengruppe Regenbogen der Pfarrgemeinde Schoren fertigte im Jahr 2000 unter der Leitung von Ilse Wohlgenannt 1,2 m hohe Krippenfiguren für die Kirche an.

Nach oben

2002

Es begannen die Umbauarbeiten des 145 Jahre alten Pferdestalls im Gütle zum prachtvollen Museum.

Nach oben

2003

Unter der Leitung von Armin Wohlgenannt konnte nach 11-monatiger Bauzeit und 4500 freiwilligen Arbeitsstunden der Mitglieder des KVD das Krippenmuseum Dornbirn am 1.5.2003 eröffnet werden.

Etwas Seltenes und Besonderes beim Ausbau durch unsere ehrenamtlichen Mitglieder war, dass jeder aus Kostengründen die Jause selber mitzubringen hatte und dass während der 11-monatigen Bauzeit nur 1 Kiste Bier getrunken wurden – dies jedoch nur, weil wir eine Unfallversicherung abgeschlossen hatten, bei welcher Alkohol auf der Baustelle streng verboten war. Dadurch wurde es im wahrsten Sinne eine trockene Baustelle.

Durch perfekte Kostenrechnung und günstigeren Einkauf der Materialien ist es Armin Wohlgenannt gelungen, finanziell günstiger als gedacht auszusteigen. Dies kam laut Bürgermeister Wolfgang Rümmele sehr selten vor.

Nach oben

2003

In der Jahreshauptversammlung 2003 wurde Alois Rinderer zum neuen Obmann gewählt. Armin Wohlgenannt übernahm das Amt des Museumsleiters.

Nach oben

2004

Die Kirchenkrippe Dornbirn-Markt wurde 2004 renoviert.

In den letzten Jahren hatten die Anmeldungen für Krippenkurse so stark zugenommen, dass jährlich zu den drei Herbstkursen noch zwei weitere Frühjahrskurse abgehalten werden mussten. Die Figurenkurse finden ebenfalls im Frühjahr und Herbst statt.

Nach oben

2009

Das Ende der Funktionsperiode machte Neuwahlen anlässlich der Jahreshauptversammlung am 27. Februar 2009 notwendig. Da der bisherige Obmann Alois Rinderer nicht mehr für eine Neuwahl zur Verfügung stand, wurde der bisherige Obmann-Stellvertreter Walter Mäser zum neuen Obmann gewählt. Als seine Stellvertreterin wurde Karin Gabrielli von der Jahreshauptversammlung ernannt. Unser Dank gilt zum Einen Alois Rinderer für seine langjährige Tätigkeit als Obmann und zum Anderen dem neu gewählten Vorstand für seine Bereitschaft das Krippenwesen in Dornbirn weiterhin zu unterstützen und zu fördern.

Nach oben

2010

In der 85. Generalversammlung am 22. Jänner 2010 hat Guardian Pater Wenzeslaus vom Franziskanerkloster in Dornbirn den Krippeverein gebeten, eine Krippe für das Kloster zu bauen. Nach kurzer Planungsphase haben wir zusammen mit dem Guardian ein Modell ausgesucht und bereits im März haben die Arbeiten an der neuen Krippe fürs Kloster begonnen. Im November 2010 konnten wir dann die neue Krippe erstmals in der Kirche aufstellen. Bei einer feierlichen Krippenweihe am 18.12.2010 konnten wir dann die Krippe an das Kloster übergeben.

Nach oben

2011

Die Klosterkrippe wurde mit einem Hintergrundbild von Franz Rhomberg vervollständigt.

Im Jahre 1924 wurde der Krippenverein Dornbirn (KVD) von den sieben Gründungsmitglieder Pfarrer Albrecht, Pfarrer Treitner, Kaplan Schuchter, Pfarrer Lampert Frühmesser , Otto Oberhauser, Alfons Denifl und Leonhard Schlachter gegründet. In diesem Jahr wurde auch der 1. Krippenbaukurs unter der Leitung von Pater Otto Mathies und Johann Seisl aus Innsbruck abgehalten. Otto Oberhauser übernahm für die ersten vier Jahre das Amt des Obmannes.

Nach oben
Liste aller Obmänner

seit 2016 – 4er Gremium mit
Werner Amann, Alfred Brunold,
Alois Rinderer, Georg Tratinek

2009 – Walter Mäser

2003 – Alois Rinderer

1988 – Armin Wohlgenannt

1965 Friedrich Malin

1959  Alfons Wohlgenannt

1937 – Albert Winsauer

1935 – Pater Dr. Athanas

1928 – Josef Ulmer

1924 – Otto Oberhauser

1924 – Vereinsgründung

 

 

Anzahl Mitglieder

neuer Mitgliederstand per April 2014: 150

Hosted by Speedware